B90/GRÜNE KV Hochtaunus http://gruene-hochtaunus.de Der Kreisverband Hochtaunus von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/einsatz_von_mehrweggeschirr_hochtaunuskreis_soll_auf_einwegplastik_verzichten/ Einsatz von Mehrweggeschirr - Hochtaunuskreis soll auf Einwegplastik verzichten http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/einsatz_von_mehrweggeschirr_hochtaunuskreis_soll_auf_einwegplastik_verzichten/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/einsatz_von_mehrweggeschirr_hochtaunuskreis_soll_auf_einwegplastik_verzichten/ Der Hochtaunuskreis veranstaltet Feierlichkeiten, richtet Empfänge aus und betreibt mit der... Der Hochtaunuskreis veranstaltet Feierlichkeiten, richtet Empfänge aus und betreibt mit der hochtaunuskreiseigenen Gesellschaft "Taunus Menü Service", die in Schulen und Kindergärten Essen anbieten. Häufig wird aber bei allen Gelegenheiten Einwegplastik eingesetzt, es ist praktisch und kostengünstig. Allerdings belastet dies die Umwelt deutlich und produziert große Mengen an Abfall, der vermieden werden könnte. Grundsätzlich soll Mehrweggeschirr und Mehrwegverpackungen eingesetzt werden. Die Umstellung wird sicherlich Zug um Zug stattfinden können, aber das Ziel muss klar sein: Abfallvermeidung durch den Einsatz von Mehrweggeschirr und Mehrwegverpackungen.

Wir sind gespannt, wie dies die Mehrheit im Kreistag am 17. September sieht!

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christina.herr@gruene-hochtaunus.de Mon, 09 Sep 2019 11:58:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/kinderbetreuung_im_taunus_kit_bericht_ist_notwendig-1/ Kinderbetreuung im Taunus (KiT) - Bericht ist notwendig! http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/kinderbetreuung_im_taunus_kit_bericht_ist_notwendig-1/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/kinderbetreuung_im_taunus_kit_bericht_ist_notwendig-1/ Viele Schulhorte, aber auch Kindergärten werden von der Gesellschaft "Kinderbetreuung im... Viele Schulhorte, aber auch Kindergärten werden von der Gesellschaft "Kinderbetreuung im Taunus (KiT) GmbH" organisiert. Diese Gesellschaft gehört dem Hochtaunuskreis, über Qualitätsstandards und Betreuungskonzepte ist allerdings wenig bekannt, denn das Aufsichtsgremium tagt immer nicht-öffentlich.

Für uns GRÜNE ist dies ein Grund, einen Bericht anzufordern und dies dann öffentlich zu diskutieren. Wir hoffen, dass dies auch die Mehrheit im Kreistag so sieht und dem GRÜNEN Antrag zustimmt.

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Mon, 09 Sep 2019 11:47:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/alexander_unrath_ist_gruener_kandidat_fuer_das_oberbuergermeisteramt_in_bad_homburg/ Alexander Unrath ist GRÜNER Kandidat für das Oberbürgermeisteramt in Bad Homburg http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/alexander_unrath_ist_gruener_kandidat_fuer_das_oberbuergermeisteramt_in_bad_homburg/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/alexander_unrath_ist_gruener_kandidat_fuer_das_oberbuergermeisteramt_in_bad_homburg/ Damit hatten viele nicht gerechnet: Alexander Unrath ist als GRÜNER Kandidat für das... Es ist noch einige Zeit bis zur Wahl, aber Alexander Unrath hat jetzt schon eine GRÜNE Vision für Bad Homburg: „Jede Zukunft braucht eine Idee und jemanden, der sie umsetzt“ – diese Leitphilosophie wird ihn in den nächsten Monaten durch seine politische Arbeit begleiten.

Nur wer die Herausforderungen der Zukunft erkennt und darauf Antworten findet, kann diese bewältigen. Alleine eine bloße Idee reicht nicht aus, dazu gehört auch eine ordentliche Portion Mut. Nur wer optimistisch in die Zukunft schaut, kann mutige Entscheidungen treffen, die für die Stadt Bad Homburg notwendig sind.

Seine Kandidatur begründet er so: "Wir GRÜNEN haben als Antwort Konzepte entwickelt, deshalb benötigen wir starke GRÜNE in einer Führungsposition, damit unsere Konzepte auch tatsächlich umgesetzt werden können. Eine elementare Führungsposition innerhalb von Bad Homburg ist das Amt des Oberbürgermeisters. Mit mir als Oberbürgermeister können wir an den entscheidenden Hebeln ziehen. Nur so können unsere Antworten auf die Klimakrise, die benötigte Verkehrswende und die sozialen Fragen realisiert werden. Im Frühjahr 2021 wird in Bad Homburg ein*e neue*r Oberbürgermeister*in gewählt. Als Oberbürgermeister werde ich meine kommunalpolitische Erfahrung aus über 12 Jahren einbringen. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, aus der Verwaltungsspitze heraus die gesellschaftlichen Ziele und politischen Leitlinien in die Verwaltung zu transportieren. Dazu gehört eine verbindliche und klare Kommunikation mit den Mitarbeitenden, um wichtige Potenziale aus der Verwaltung abrufen zu können. Gleichzeitig ist mir eine transparente Politik gegenüber den Bürger*innen wichtig. Entscheidungen aus der Verwaltung müssen den Bürger*innen verständlich vermittelt werden, aber auch ein offenes Ohr für deren Belange darf nicht vergessen werden. Als Oberbürgermeister werde ich mir diese anhören. Dabei stehen für mich die Ehrlichkeit und ein lösungsorientiertes Handeln im Mittelpunkt. Dadurch werden die Bürger*innen mit mir einen Oberbürgermeister erleben, der sich nicht nur für sie Zeit, sondern sie auch ernst nimmt. Oder anders gesagt: Die Bürger*innen wissen, woran sie mit mir als Oberbürgermeister sind." Großen Erfolg wünscht der Kreisverband Alex und letztendlich ein paar Stimmen mehr als für die Mitbewerber!

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Thu, 05 Sep 2019 11:49:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/sommertour_mit_mathias_wagner/ Sommertour mit Mathias Wagner http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/sommertour_mit_mathias_wagner/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/sommertour_mit_mathias_wagner/ Unser Fraktionsvorsitzender im Landtag, Mathias Wagner, besuchte mit Kolleginnen und Kollegen vom... Manchmal muss eben doch ein Gesetz her: Prof. Bernd Grünewald, Leiter des Bieneninstituts in Oberursel, ist dafür, eine gesetzliche Bestimmung bezüglich freizuhaltender Streifen an Ackerflächen zu erlassen, um dem massiven Verlust an Biodiversität entgegenzuwirken. "Einfach brachliegen lassen hat aber auch keinen Sinn", sagt der Experte und berichtet, dass einige Landwirte schon gute Erfahrungen mit bienenfreundlicher Bepflanzung gemacht haben, die ihnen letztlich selbst zugute kommt; wo es keine Insekten mehr gibt, wächst schließlich auch nichts. Es sei außerdem nicht weiter schwer, Insekten im eigenen Garten eine Heimat zu bieten. Im Gegenteil, der englische Rasen macht deutlich mehr Arbeit als ein naturbelassener Garten und letzterer sieht auch noch viel schöner aus: Circa zwanzig Bienenvölker fühlen sich hier wohl und "das Verwilderte ist gewünscht", so der Leiter des Instituts. Das soll auch so bleiben, wenn das Bieneninstitut in naher Zukunft sein neues Quartier bezieht - dass es seinen Standort in Oberursel behält, wünschten sich alle Beteiligten.

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Tue, 13 Aug 2019 08:50:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/klimanotstand_und_der_verzicht_auf_luftballons_zwei_gruene_antraege_fuer_die_kommende_kreistagssitzung/ Klimanotstand und der Verzicht auf Luftballons - zwei GRÜNE Anträge mit unterschiedlichem Erfolg http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/klimanotstand_und_der_verzicht_auf_luftballons_zwei_gruene_antraege_fuer_die_kommende_kreistagssitzung/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/klimanotstand_und_der_verzicht_auf_luftballons_zwei_gruene_antraege_fuer_die_kommende_kreistagssitzung/ Ein großer GRÜNER Erfolg! Die Kreistagsfraktion hatte für die Kreistagssitzung im Juli einen...  

Ein großer GRÜNER Erfolg!

Die Kreistagsfraktion hatte für die Kreistagssitzung im Juli einen Antrag auf Ausrufung des Klimanotstandes eingereicht. Neben der Resolution sollten konkrete Schritte erfolgen. Beispielsweise sollten alle Maßnahmen des Hochtaunuskreises auf mögliche Klimaauswirkungen überprüft werden. Wir hätten so den Klimaschutz in allen Bereichen der Verwaltung verankern können.

Dann begann in den Stunden vor der Sitzung etwas, was wir nicht allzu häufig erleben: Verhandlungen der Koalition und uns über mögliche Kompromisse zum Antragstext. Normalerweise werden unsere Anträge abgelehnt oder so geändert, dass am Ende die Verwaltung über das Thema berichtet, sich aber inhaltlich nichts tut.

Wir haben noch in der Kreistagssitzung weiter an der Formulierung von Kompromissen gearbeitet und können jetzt sagen: Wir werden im Hochtaunuskreis ein Klimaschutzkonzept bekommen, wir werden rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen für das Jahr 2020 einen Bericht über geplante Maßnahmen bekommen und wir werden dann diskutieren können, welche zusätzlichen Maßnahmen und Gelder, sowie Personal aus unserer Sicht notwendig ist.

Es wird noch ein weiter Weg sein, tatsächlich den Klimaschutz in der Verwaltung zu verankern, denn der Klimanotstand ist nicht ausgerufen worden. Immerhin hat der Kreistag aber festgestellt, dass das Thema höchste Priorität genießt.

So sind Kompromisse. Als GRÜNE Kreistagsfraktion freuen uns aber richtig, dass der gesellschaftliche Wandel und die Macht der Demonstrationen, sowie unsere Hartnäckigkeit dafür gesorgt haben, dass ein Umdenken in der Koalition stattfindet und Anträge bezüglich des Klimaschutzes nicht mehr einfach abgelehnt werden. Es wird an uns liegen, dieses Thema weiter energisch voran zu treiben.

Die Veränderungen im politischen Klima haben sich auch auf dem Behandlung des zweiten Antrags, mit dem wir den Verzicht auf gasgefüllte Luftballons erreichen wollten, gemerkt. Er wird in der Bauausschusssitzung am 5. September weiter beraten werden.

Bleibt abzuwarten mit welchem Ergebnis.

 

 

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christina.herr@gruene-hochtaunus.de Tue, 02 Jul 2019 13:04:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/in_sachen_ceta/ In Sachen Ceta http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/in_sachen_ceta/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/in_sachen_ceta/ ... Mon, 24 Jun 2019 09:48:00 +0200 http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/korruptionsbekaempfung_im_hochtaunuskreis/ Korruptionsbekämpfung im Hochtaunuskreis http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/korruptionsbekaempfung_im_hochtaunuskreis/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/korruptionsbekaempfung_im_hochtaunuskreis/ Da dachte sich die GRÜNE Kreistagsfraktion, dass es völlig unproblematisch sei, die Selbstkontrolle... Da dachte sich die GRÜNE Kreistagsfraktion, dass es völlig unproblematisch sei, die Selbstkontrolle in Sachen Korruptionsvermeidung zu beschließen. Transparency International hat einen Fragebogen entwickelt, der jetzt schon viele Kommunen und Kreise dabei unterstützt, mittels einfacher Beantwortung sich selbst zu überprüfen und Schwachstellen bei der Korruptionsvermeidung zu entdecken.

Ein Anliegen - möglichst effektive Korruptionsvermeidung - mit einem zeitsparenden Fragenkatalog für den Kreis und seine Gesellschaften - von einer angesehenen und erfahrenen Organisation. Das sollte doch die breite Zustimmung des Kreistages bekommen, zumal der Hochtaunuskreis ja nicht arm an Korruptionsskandalen ist. Aber es kam anders: Zuerst einmal soll der Hochtaunuskreis eine Einschätzung abgeben, welche Fragen überhaupt zielführend seien.

Wir GRÜNE sind enttäuscht, dass der Hochtaunuskreis nicht - wie so viele andere - die Gelegenheit ergreift, die eigenen Strukturen schnell und einfach zu überprüfen. Jetzt wird erst einmal der Fragenkatalog überprüft und überlegt, ob man die Fragen beantworten soll. In dieser Zeit hätten alle Fragen schon beantwortet werden können. 

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Tue, 04 Jun 2019 10:28:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/vielen_dank_fuer_einen_tollen_wahlkampf/ Vielen Dank für einen tollen Wahlkampf! http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/vielen_dank_fuer_einen_tollen_wahlkampf/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/vielen_dank_fuer_einen_tollen_wahlkampf/ Unsere Ergebnisse der Europawahl im Hochtaunuskreis: (Glückwunsch, Oberursel und Neu Anspach!) Bad Homburg: 24,88

Friedrichsdorf: 26,87

Glashütten: 25,65

Grävenwiesbach: 21,68

Königstein: 23,06

Kronberg: 24,76

Neu Anspach: 25,31

Oberursel: 30,15

Schmitten: 23,57

Steinbach: 22,29

Usingen: 23,58

Wehrheim: 24,06

Weilrod: 21,04

 

 

 

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Mon, 27 May 2019 11:24:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/fluglaerm_seilbahn_e_ladestationen_und_korruptionsbekaempfung_gruene_antraege/ Fluglärm und ein Bericht http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/fluglaerm_seilbahn_e_ladestationen_und_korruptionsbekaempfung_gruene_antraege/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/fluglaerm_seilbahn_e_ladestationen_und_korruptionsbekaempfung_gruene_antraege/ Ganz unterschiedliche Initiativen hat die Kreistagsfraktion in der Kreistagssitzung am 27. Mai... Ganz unterschiedliche Initiativen hat die Kreistagsfraktion in der Kreistagssitzung am 27. Mai gestartet - allerdings nur mit mäßigem Erfolg.

Mit der Forderung, dass sich der Kreis endlich um eine eigene Meinung zum Thema Fluglärm im Hochtaunuskreis bildet und vertritt, waren wir nicht erfolgreich. Die Mehrheit des Kreistages war der Meinung, dass dies nur reiner Populismus sei und andere Städte deutlich intensiver von Fluglärm betroffen seien. Die Situation der anderen Städte stimmt sicherlich, allerdings ist - so unser Eindruck - durch die Änderung von Anflughöhen auch der Lärm im Hochtaunuskreis gestiegen.

Die Koalition von CDU und SPD setzte durch, dass es ein Bericht geben wird und ein Vertreter der Flugsicherung eingeladen wird. Mehr nicht.

 

Bericht der Taunus-Zeitung vom 3. Juni 2019

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Thu, 23 May 2019 11:29:00 +0200
http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/seilbahn_zwischen_oberursel_und_schmitten_traeumerei_oder_spinnerei/ Seilbahn zwischen Oberursel und Schmitten? Träumerei oder Spinnerei? http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/seilbahn_zwischen_oberursel_und_schmitten_traeumerei_oder_spinnerei/ http://gruene-hochtaunus.de/startseite/volltext-startseite/article/seilbahn_zwischen_oberursel_und_schmitten_traeumerei_oder_spinnerei/ Seilbahn für den Hochtaunuskreis? Erstes Fazit der GRÜNEN Kreistagsfraktion: Umweltfreundliches... Eine mögliche Seilbahnverbindung zwischen Oberursel und Schmitten wird zum Dauerbrenner in der Öffentlichkeit, die Berichte in unterschiedlichen Medien nehmen immer weiter zu und die Schwärmereien der Kommunalpolitiker vom umweltfreundlichen Verkehrsmittel scheinen immer größer zu werden.

Auch die GRÜNE Kreistagsfraktion beschäftigt sich mit dem Thema, vor allem sucht sie Antworten auf zwei entscheidende Fragen: Ist eine Seilbahn wirklich so umweltverträglich? Und zweitens: Ist sie ein sinnvolles Projekt für den Hochtaunuskreis?

Aus diesem Grund hat sich die GRÜNE Kreistagsfraktion im Rahmenihrer Frühjahrsklausur auf den Weg nach Koblenz zur dortigen Seilbahn gemacht. „Der erste Eindruck vor Ort hat uns grundsätzlich positiv gestimmt.“, so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Norman Dießner in einem ersten Fazit, „Wir haben viel über die Chancen, allerdings aber auch die Grenzen des Verkehrsmittels gelernt.“ Was dort vom Geschäftsführer der Bau- und Betreibergesellschaft Skyglide Event Deutschland GmbH, Herrn Nigsch, vom technischen Leiter, Herrn Magnus, und vom ehemaligen Oberbürgermeister, Herrn Hofmann-Göttig, der damals den politischen Entscheidungsprozess gestaltet hatte, zu erfahren war, ließ die Mitglieder der Fraktion aufhorchen: Überschaubare und im Vergleich zu anderen Infrastrukturmaßnahmen günstige Herstellungskosten waren sofort ein Pluspunkt, extrem geringe Störanfälligkeit und ein vergleichsweise überraschend kleiner Eingriff in die Natur sind weitere Erkenntnisse, die die Fraktionsmitglieder in dieser Deutlichkeit überraschten.

„So war es für uns neu, dass die Seilbahn problemlos über die Baumwipfel geführt werden kann und keine Schneise entlang der Seilbahntrasse notwendig ist.“, so Norman Dießner weiter. „Der Platzbedarf für Technik, sowie Berg- und Talstationen erschien uns geringer als von zuerst erwartet.“. Auch bezüglich der benötigten Energie konnte die Seilbahn überzeugen: 100% Öko-Strom samt Energierückgewinnung. Für die GRÜNE Kreistagsfraktion waren dies - alles in allem - gute Gründe, sich weiterhin ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen und nun die zweifellos noch offenen Fragen zu klären. „Denn die verbliebene Skepsis bezüglich der Einsatzmöglichkeiten hier im Taunus bleiben weiterhin bestehen.“ so Dießner weiter.

Um der Frage der Anwendbarkeit und Akzeptanz im Hochtaunuskreis zu beantworten, sind Antworten vor Ort notwendig: Ist eine Seilbahn tatsächlich geeignet, täglichen Berufspendelverkehr zu befördern? Wie wären Umsteigesituationen zu gestalten? Kann der Öffentliche Nahverkehr in Oberursel, im Schwerpunkt die U-Bahn, überhaupt deutlich mehr Passagiere aufnehmen? Wie kommen die Menschen zur Talstation und welche Parkplatzkapazitäten werden dann möglicherweise notwendig? In welchem Verhältnis stehen touristischer und allgemeiner Nutzen einer Seilbahn für die Region? Wie hoch wären die Kosten für einen ganzjährigen Betrieb, der die Einbindung in den ÖPNV beinhaltet? Welche Auswirkungen hätte ein solches Projekt auf städtebauliche Fragen? Dies sind nur einige Fragen, die es zeitnah zu klären gilt. Denn auffällig sind die Unterschiede zwischen der Seilbahn in Koblenz und den nun angedachten Verbindungen. Dort gibt es keinen ganzjährigen Betrieb, dort gibt es mit der Festung Ehrenbreitstein ein touristisch attraktives Ziel am anderen Ende der Seilbahn. In Koblenz ist die Seilbahn zudem nicht in den regelmäßigen öffentlichen Nahverkehr eingebunden, deutlich geringere Betriebszeiten verringern ein mögliches Defizit.

Schon zu den Haushaltsberatungen 2019/20 hatte es viele überrascht, dass ausgerechnet von der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt wurde, Planungsgelder für eine Machbarkeitsstudie für ein Seilbahnprojekt im Hochtaunuskreis bereitzustellen, und zwar um die betroffenen Städte und Gemeinden zu beteiligen und für Akzeptanz vor Ort zu werben. „Wir hatten schon im Dezember 2018 angeregt, sämtliche Planungsfragen mit den betroffenen Kommunen zu besprechen, Anwohnerinnen und Anwohner, sowie die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Schmitten und Oberursel zu beteiligen. Allerdings können wir nicht sagen, was jenseits mancher Pressemitteilung seither geschehen ist.“ so Dießner, „Obwohl die Machbarkeitsstudie beim Rhein-Main-Verkehrsverbund erstellt wird, ist es entscheidend, so frühzeitig wie möglich die Sorgen und Ängste vor Ort ernst zu nehmen und alle Betroffenen einzubinden. Dafür Gelder bereit zu stellen, erschien auch der Mehrheit wichtig, allein warten wir seitdem auf Ergebnisse.“

Die weitere Verfahrensweise für die GRÜNE Kreistagsfraktion ist klar: „Wir werden die Verantwortlichen im Kreis an ihre Zusage erinnern und erwarten, dass in der nächsten Fachausschusssitzung berichtet wird, welche Bedenken und Anregungen die Stellungnahmen der Kommunen Oberursel und Schmitten enthalten, wie der Pendler- und Touristenströme vor Ort aussehen und welche mögliche Lösungen der Hochtaunuskreis erreichen will.“ so Dießner abschließend. „Der Hochtaunuskreis muss frühzeitig seine Hausaufgaben erledigen und Antworten liefern: Den Prozess vor Ort aktiv gemeinsam mit allen Betroffenen zu gestalten, das wird entscheidend für den Erfolg sein.“

Bilder und Eindrücke, die bei dem Besuch der Kreistagsfraktion aufgenommen wurden, finden Sie in der Bildergalerie

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Wed, 24 Apr 2019 14:15:00 +0200